Klimaschutzkonzept Sottrum
 
 


Klimaschutzkonzept Sottrum

Angesichts der Endlichkeit der fossilen Energieträger und des rasant voranschreitenden Klimawandels ist ein bewussterer Umgang mit Energie und Klimaschutz dringend notwendig. Vor diesem Hintergrund hat sich die Samtgemeinde Sottrum entschlossen, ein Klimaschutzkonzept aufzustellen.
Kommunen sind tragende Säulen für den Klimaschutz. Kommunen, die CO2-Emissionen senken, entlasten die öffentlichen Haushalte, kurbeln die kommunale Wirtschaft an und verbessern so auch die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.


Was ist das Ziel?
Die beteiligten Gemeinden wollen Klimaschutz durch Orientierung an den nationalen Klimaschutzzielen: Die Treibhausgasemissionen sollen bundesweit bis zum Jahr 2050 um 80-95% unter das Niveau von 1990 sinken. Dazu will die Samtgemeinde Sottrum ihren Teil beitragen.

Was bietet das Klimaschutzkonzept?

  • eine ergebnisorientierte und zeiteffiziente Koordination mit den derzeit laufenden klimaschutzrelevanten Projekten und deren Akteuren

  • zeigt kommunalen und anderen Entscheidungsträgern auf, welche CO2-Minderungspotenziale bestehen

  • stellt fest, welche Maßnahmen zur Verfügung stehen, um kurz-, mittel- und langfristig CO2-Emissionen einzusparen und Energieverbräuche zu senken

  • beinhaltet die Festlegung von Zielen zur Minderung der CO2-Emissionen

  • bietet eine Beschreibung, wie die Erfüllung dieser Ziele kontrolliert werden kann.

Das Klimaschutzkonzept ist die Grundlage für eine langfristig angelegte Klimaschutzpolitik in der Samtgemeinde Sottrum. Es enthält eine zusammenfassende Bestandsaufnahme der Energieverbräuche und CO2-Emissionen in den beteiligten Gemeinden, Potenzialberechnungen zur Emissionsminderung, konkrete Einsparziele und Maßnahmenkataloge.

Am 6. Mai 2015 fand die Auftaktveranstaltung mit Gründung der Arbeitskreise statt. Diese bilden das „Rückgrat“ der Erarbeitung des Konzeptes – und richten sich an alle interessierten Bürger, die beim Klimaschutz mitmachen wollen. Die Teilnahme steht allen Bürgerinnen und Bürgern, den Gewerbetreibenden, den Betreibern von Energieerzeugungsanlagen, den Vereinen und Verbänden sowie allen anderen Interessierten offen.

In den Arbeitskreisen, an denen sich, neben den zuständigen Mitarbeitern der Samtgemeindeverwaltung, Rats- und Ausschussmitgliedern auch alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen können, werden konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz in allen klimarelevanten Bereichen – eigene Liegenschaften, private Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, Nutzung erneuerbarer Energien  – entwickelt.

Kurz-, mittel- und langfristige Ziele für die CO2-Minderung und die Senkung des Energieverbrauchs in allen beteiligten Gemeinden sollen konkret durch die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes festgezurrt werden.

Für die Einschätzung der Ist-Situation wird ein Berechnungsprogramm verwendet, welches auf Grundlage von Kennwerten für die einzelnen Sektoren die CO2-Emissionen aus Verbrauchsdaten berechnet. Umso differenzierter die Energieverbräuche in den einzelnen Bereichen erfasst werden können, umso umfassender und genauer lassen sich die Zahlen für die Samtgemeinde auswerten.

Das Klimaschutzkonzept ist als eine Art „Roadmap“ für den Klimaschutz für einen Zeitraum von 10 – 15 Jahren zu verstehen. Mit diesem Klimaschutzkonzept erhält die Samtgemeinde Sottrum ein Instrument an die Hand, mit dem sie in die Lage versetzt wird, zukünftige Entscheidungen im Hinblick auf den Klimaschutz zu treffen.

Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes ist ein gemeinsamer, partizipativer Prozess zwischen Verwaltung, Rat und Ausschüssen, Bürgern und interessierten Experten. Unterstützt wird der Erstellungsprozess dabei von der NLG, der Niedersächsischen Landgesellschaft mbH Hannover.

Mit Ideen und Anregungen zum Klimaschutz können Sie sich direkt an die Samtgemeinde Sottrum, Jürgen Schlusnus, juergen.schlusnus@sottrum.de, 04264/8320 – 13, oder die NLG, Stefan Engelhardt, stefan.engelhardt@nlg.de, Telefon 0511/123 208 – 40, wenden
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www.klimaschutz.de

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen



 


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