Durch die ständig ansteigenden Anforderungen an die Verwaltungsaufgaben entstand bereits in den 50iger Jahren ein Reformdruck bei den kleinen ehrenamtlich verwalteten Gemeinden. Als auch das öffentliche Schulwesen unter Berücksichtigung der Landesschulplanung neu überdacht werden musste, schlossen sich schließlich 1969 die Gemeinden Bötersen, Clüversborstel, Everinghausen, Hassendorf, Hellwege, Höperhöfen, Reeßum, Schleeßel, Sottrum, Stapel, Stuckenborstel, Taaken und Winkeldorf auf freiwilliger Basis zur Samtgemeinde Sottrum zusammen. Die damalige erste Hauptsatzung der Samtgemeinde Sottrum trat am 30. Juni 1969 in Kraft.

Am 29.12.1970 erklärte die Gemeinde Horstedt ihren Beitritt zur Samtgemeinde. Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Rotenburg (Wümme) am
1. März 1974 kamen noch die Gemeinden Ahausen und Eversen hinzu. Die bereits bestehende Samtgemeinde Sottrum wurde zu diesem Zeitpunkt unter das neue Recht gestellt.

In diesem Zuge haben sich auch die Gemeinden Ahausen und Eversen zur Gemeinde Ahausen, die Gemeinden Bötersen und Höperhöfen zur Gemeinde Bötersen, die Gemeinden Horstedt, Stapel und Winkeldorf zur Gemeinde Horstedt, die Gemeinden Clüversborstel, Reeßum, Schleeßel und Taaken zur Gemeinde Reeßum und die Gemeinden Everinghausen, Sottrum und Stuckenborstel zur Gemeinde Sottrum zusammengeschlossen. Diese sieben Gemeinden wiederum bilden seit dem 1.3.1974 die Samtgemeinde Sottrum in der heutigen Form.